Monthly Archives: Juni 2017

Raid 3 simpel erklärt

RAID wurde entwickelt, dass eine Organisation zwischen mehreren Festplatten erfolgen kann, die zu einem Computer gehören. Die Organisation der Platten erfolgt hinsichtlich eines logischen Laufwerks. Als es RAID noch nicht so lange gab, stand die Abkürzung für „redundant array of inexpensive disks“. Heute stehen die vier Buchstaben allerdings für „redundant array of independent disks“. Durch das entstehende logische Laufwerk herrscht eine größere Ausfallsicherheit und es wird ein höherer Datendurchsatz ermöglicht, als dies bei einer physischen Platte der Fall ist. Im Normalfall ist es so, dass die Technik, die in Computern arbeitet, verhindern soll, dass es redundante Daten gibt. Das sind Daten, die doppelt vorkommen.

Warum ist ein gutes Dateisystem wie ZFS so wichtig und was ist an RAID Controllern so schlecht?

Fangen wir bei der Festplatte selbst an.

SMART -> „Self Monitoring, Analysis and Reporting Technology“. Schön, also wissen wir wann die Platte ausfällt. Google sagt hierzu folgendes: „Bei 36% der defekten Festplatten hatte SMART keine Warnung erzeugt„. Gut, wissen wir also schon mal, dass eine Festplatte in 64% aller Fälle einen Fehler auch meldet bevor sie ausfällt.

Raid-Controller sind aus professionellen Rechnersystemen nicht mehr wegzudenken

In der heutigen Zeit sind Raid-Controller aus professionellen Rechnersystemen nicht mehr wegzudenken. Doch auch zu Hause werden sie mehr und mehr genutzt, da im Zeitalter der digitalen Verfügbarkeit von Filmen, MP3s und sonstiger Informationen ein einfacher moderner Rechner unter Umständen nicht mehr ausreicht, um die Datenflut zu bewältigen. Wo immer Informationen schnell und zuverlässig gespeichert werden oder abrufbar sein müssen, ist infolgedessen der Einsatz eines RAID-Controllers nicht nur sinnvoll, sondern Pflicht. Kein User, der auf die Ausfallsicherheit und Leistungsfähigkeit seines Speichersystems angewiesen ist, kommt um dieses Teil herum.